Samstag, 21. Oktober 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

22. OKTOBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien auestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
22. OKTOBER – Zu Jerusalem der heilige Bischof Marcus, ein berühmter Gelehrter. Er war der erste Heidenchrist, der den Bischofstuhl von Jerusalem bestieg. Nicht lange danach erwarb er sich unter Kaiser Antoninus die Palme der Martyrer. - In Hadrianopolis in Thrakien zu Zeiten Julians des Abtrünnigen der Martertod des heiligen Bischofs Philippus, des Priesters Severus und Hermes. - Zu Huesca in Spanien die heiligen Jungfrauen und Schwestern Nunilo und Alodia. Für ihr Bekenntnis zu Christus wurden sie von den Sarazenen lange in jammervoller Kerkerhaft gehalten, später wurden sie enthauptet und erlitten so das Martyrium. - In Jerusalem die heilige Maria Salome. Wie wir im Evangelium lesen, trug sie Sorge um das Begräbnis des Herrn und Meisters. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 18 – Die Ordnung der Psalmen
22. OKTOBER – Als erstes wird der Vers gesungen "O Gott komm mir zu Hilfe; Herr, eile mir zu helfen. Ehre sei dem Vater". Dann folgt der Hymnus der Gebetszeit. Zur Prim am Sonntag singt man vier Abschnitte des Psalms 118. In den folgenden Gebetszeiten Terz, Sext, Non werden je drei Abschnitte dieses Psalmes 118 gesungen. Zur Prim am Montag singt man drei Psalmen, nämlich Psalm 1, Psalm 2, Psalm 6. Auch zur Prim an den folgenden Tagen bis zum Sonntag werden der Reihe nach je drei Psalmen gesungen bis zum Psalm 19; dabei werden jedoch Psalm 9 und Psalm 17 geteilt. So können die Vigilien des Sonntags immer mit Psalm 20 einsetzen.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
22. OKTOBER – Zu Villers in Brabant das Hinscheiden des seligen Konversbruders Heinrich. Nach einem weltlichen Leben hat er daselbst das Ordenskleid genommen. Er wurde durch viele Anfechtungen und Krankheiten geprüft und konnte so geläutert in die ewige Seligkeit eingehen.
In Deutschland der selige Wiegand, Prior von Waldsassen. Ein Mann von ungewöhnlicher Heiligkeit. Ein himmlische Eingebung regte ihn an, das Kloster nicht nur der allheiligen Gottesmutter, sondern auch dem hl. Johannes Evangelist zu weihen.
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
22. OKTOBER – Gedächtnis des heiligen Bertharius. Langobarde von Geburt, Mönch in Monte Cassino. Er wurde 856 zum 19. Abt des Klosters gewählt. Wegen der Sarazenengefahr ließ er die Abtei befestigen. Er erwirkte die rechtliche Eigenständigkeit für Monte Cassino. Bei einem Überfall der Sarazenen wurde er zusammen mit mehreren Mönchen in der Kirche von Cassino erschlagen.
LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - OKTOBER 
nach der Ordnung von 1963
22. - Vir. - Dom 20 post Pent.– Mis. Gl. - or una Cr. – Praef. de SS. Trinitate - Vesp. de Dom. - sine Com. -

22. - grün - Sonntag – 20. SONNTAG n. PFINGSTEN - in Laudes keine Com. - in missa: Gloria - 1 Oration - Credo - Präf. de SS. Trinitate - Vesper vom Sonntag – keine Com. -
HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE
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Donnerstag, 19. Oktober 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

20. OKTOBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien auestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
20. OKTOBER In Avium im Vestinergebiet der Heimgang des heiligen Leviten und Martyrers Maximus. Aus Verlangen nach Leiden zeigte er sich den Verfolgern an und stand ihnen tapfer Rede. Da wurde er auf die Folter gespannt, mit Knütteln geschlagen und schließlich von einer Anhöhe herabgestürzt, völlig zerschlagen starb er. - Zu Agen in Frankreich der heilige Martyrer Caprasius. Er hatte sich vor der wütenden Verfolgung in eine Höhle geflüchtet. Als er jedoch hörte, welchen Kampf die selige Jungfrau Fides für Christus bestand, wurde er so mit Leidensmut erfüllt, daß er den Herrn bat, er möge aus der Höhlenwand reines Wasser hervorquellen lassen, wenn er ihn des Martyriums für würdig erachte. Als der Herr ihm diesen Wunsch erfüllte, eilte er getrost auf den Kampfplatz und verdiente sich in tapferen Streit unter Kaiser Maximianus die Palme des Martyriums. - In Paris die Übertragung heiliger Martyrer, des Diakons Georg und Aurelius. - Zu Köln das Leiden der heiligen Jungfrauen Martha und Saula mit vielen anderen. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 16 – Der Gottesdienst am Tage
20. OKTOBER – Es gelte was der Prophet sagt: "Siebenmal am Tag singe ich dein Lob". Diese geheiligte Siebenzahl Wird von uns dann erfüllt, wenn wir unseren schuldigen Dienst leisten zur Zeit von Laudes, Prim, Terz, Sext, Non, Vesper und Komplet; denn von diesen Gebetsstunden am Tag sagt der Prophet: "Siebenmal am Tag singe ich dein Lob." Von den nächtlichen Vigilien sagt derselbe Prophet: "Um Mitternacht stehe ich auf um dich zu preisen." Zu diesen Zeiten lasst uns also unserem Schöpfer den Lobpreis darbringen wegen seiner gerechten Entscheide, nämlich in Laudes, Prim, Terz, Sext, Non Vesper und Komplet. Auch in der Nacht lasst uns aufstehen, um ihn zu preisen.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
20. OKTOBER – Ein seliger Wilhelm, Novize in Savigny + 12. Jahrh. Er wurde mit anderen Hausheiligen in Savigny verehrt.
Gedenken an die selige Elisabeth a Deo, Nonne in Arouca. Sie war ganz in der Liebe zu Jesus eingebettet.
In der Diözese Auxerre Kirchweihe unserer Lieben Frau von Pontigny, gegr. 1114 ( Eine der vier Primarabteien des Zisterzienserordens.)
Weitere Kirchweihen von B.M.V. de Chalis, gegr. 1137; B.M.V. de La Merci-Dieu, gegr.1151 und B.M.V. de Volloires, gegr. 1138
Das Kloster der Heiligen, die 
Bernhardsgründung Himmerod ist 
nicht mehr!

DIE CAUSA HIMMEROD
Der Streit wurde heftig geführt. Schließlich landete die Streitsache in Rom. Mittlerweile regierte Papst Pius XI. die Kirche. Er hielt sich an die Gesetzeslage und sprach Himmerod der Communis Observantia zu. Der größte Teil der Flüchtlinge trat zur Allgemeinen Observanz über. Das Verhältnis zwischen Mariawald ist in den Jahren dann herzlich geworden und man half sich gegenseitig, wenn es nötig war. Ein Ehemaliger, P. Vitus Recke, wurde sogar Abt von Himmerod und hat seine ganze Lebenskraft in den Wiederaufbau der Abteikirche hingegeben. 1953 war die Grundsteinlegung, am 15. Oktober 1960 wurde die Kirche durch den Bischof von Trier konsekriert. Abt Vitus ging es wie dem hl. Propheten Moses, er durfte sein Werk fast fertig sehen, aber die Vollendung erlebte er nicht. Er ist am 18. Januar 1959 verstorben.
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
20. OKTOBER – Gedächtnis des heiligen Vitalis. Er war Schüler des ersten Salzburger Bischofs Rupert und wohl ab 715/716 dessen Nachfolger als Bischof und Abt von St. Peter. Die Überlieferung spricht von seiner eifrigen Missionsarbeit im Pinzgau südlich von Salzburg.

LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - OKTOBER 
nach der Ordnung von 1963
20. - Vir. - Fer. 6 – De ea – Laud. Com. B.M.V.-Mis. Dom. 19 p. Pent. - sine Gl. - or una – Praef. communis - Vesp. de seq. fest. - Com. S. HILARIONIS, ABBAS Iste cognovit...& B.M.V.-

20. - grün – Freitag – Fer. VI – de ea - ( Ferialtag ) - in Laudes Com. B.M.V.- in missa: 19. SONNTAG n. PFINGSTEN - kein Gloria – 1 Oration - Präf. communis - Vesp. vom folg. Fest – Com. des HL. HILARION, ABT Iste cognovit...& B.M.V.-
HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
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Mittwoch, 18. Oktober 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
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19. OKTOBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien auestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
19. OKTOBER – Zu Rom der Heimgang der heiligen Martyrer Ptolomäus und Lucius unter Marcus Antoninus. Ptolomäus mußte lange in einem schmutzigen Kerker schmachten und wurde schließlich, da er ein öffentliches Bekenntnis zur Lehre Christi ablegte, zum Tode verurteilt. - Lucius bekannte sich freimütig als Christen, da traf ihn dasselbe Urteil. - Zu Antiochia als heilige Martyrer Beronicus, Pelagia und neunundvierzig Gefährten. - In Puteoli der Heimgang des heiligen Proculus, seiner Mutter Nicea und weiterer Martyrer.- Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 15 – Die Zeiten für das Alleluja
19. OKTOBER – Vom heiligen Osterfest bis Pfingsten wird immer wieder das Alleluja gesungen, zu den Psalmen wie auch zu den Responsorien. Von Pfingsten bis zum Beginn der Fastenzeit singt man es jede Nacht, aber nur zu den letzten sechs Psalmen der Vigil. An allen Sonntagen außerhalb der Fastenzeit werden die Cantica, die Laudes, Prim, Terz, Sext und Non mit Alleluja gesungen, die Vesper aber mit Antiphonen. Die Responsorien werden nie mit Alleluja gesungen, außer in der Zeit vom Osterfest bis Pfingsten.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
19. OKTOBER – Menologium Cisterciense oder kurtzbegrieffene Lebensverfassung....1731 im Original: In Franckreich der Seelige Amadeus ( Vater des seligen Bischofs Amedeus 28.1.) Edel von Geschlecht/ und in der Welt ein Herr von Alba-ripa ( Hauterive ), welcher in dem Closter Gutenthal ( Bonnevaux ) den Cistercienser Orden angenommen und dem Gebeth und anderen Tugend=Wercken lobwürdigst ergeben/letztlichen sein Leben in grosser Heiligkeit beschlossen.
Gedenken an die selige Elisabeth, Nonne im Kloster Herkenrode. Sie war mit Visionen und Stigmata begnadet, wie Abt Philippus von Clairvaux berichtet, der sie 1368 besuchte.

Kirchweihe der Abteien von Vaucelles, gegr. 1114 und von Royaumont im Beisein des hl. Königs Ludwig, welches er 1228 gegründet hat.

Das Kloster der Heiligen, die Bernhardsgründung Himmerod ist nicht mehr!
DIE CAUSA HIMMEROD
Es hätte nun alles gut werden können, wenn es nicht eine kanonische Regelung gegeben hätte, die besagte: Eine Abtei erlöscht als Rechtskörper 150 Jahre nach dem Tod des letzten Chorprofessen. Der letzte Chorprofesse war noch nicht 150 Jahre tot. - Auf diesen kanonischen Rechtspassus berief sich nun die Observantia communis in Gestalt der Abtei Marienstatt und reklamierte Himmerod für die allgemeine Observanz des Cistercienserordens. Himmerod hatte in der Tat vor der Säkularisation zur Oberservantia communis gehört. Mittlerweile war der Cistercienserorden bedauerlicher Weise in zwei selbstständige Orden zerfallen. - Die Situation war nun so. Auf der einen Seite heimatlose Mönche, die Gott dankten, daß sie wieder ein Zuhause hatten, auf der anderen Seite Mönche, denen viel am Besitz einer Bernhardsgründung gelegen war. Zu allem Überfluß meldete sich der Bischof von Trier zu Wort, dem mehr an einer Klostergründung gelegen war, die auch zur Aushilfe in der Seelsorge bereit war. Er unterstützte das Ansinnen der Marienstätter. ( wird fortgesetzt )
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
19. OKTOBER – Gedächtnis der heiligen Frediswinda. Sie entstammte dem gehobenen sächsischen Adel. Einer geplanten Eheschließung entging sie durch Flucht und gründete in Binsay ein Nonnenkloster, dessen Äbtissin sie wurde. Man schrieb ihr wundersame Heilkräfte zu.

LITURGISCHER KALENDER O. Cist.OKTOBER
nach der Ordnung von 1963
19. - Vir. - Fer. 5 – De ea – Laud. Com. B.M.V.-Mis. Dom. 19 p. Pent. - sine Gl. - or una – Praef. communis - Vesp. de fer. - Com. B.M.V. -

19. - grün - Donnerstag - Fer. V - de ea ( Ferialtag ) - in Laudes Com. B.M.V.- in missa: 19. Sonntag n. Pfingsten - kein Gloria - 1 Oration - Präf. communis - Vesper vom Tag - Com. B.M.V.-

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Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE
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Dienstag, 17. Oktober 2017

CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

18. OKTOBER

PATET PORTA MAGIS COR
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien auestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und andere Gäste sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
18. OKTOBER – Der Heimgang des heiligen Evangelisten Lukas. Er starb mit dreiundsiebzig Jahren, voll des Heiligen Geistes, in Bithynien. Man überführte seine Gebeine im zwanzigsten Jahr des Kaisers Konstantin nach Konstantinopel. - Zu Antiochien der heilige Bischof Asklepias. Er gehört zur Heldenschar jener Martyrer, die unter Makrinus ruhmvoll litten. - Im Gebiet von Beauvais der heilige Blutzeuge Justus. - In Afrika der heilige Martyrer Viktor und seine Gefährten. - Zu Rom die heilige Tryphonia, Gattin des Kaisers Decius.- Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS

Kapitel 14 – Die Vigilien an den Festtagen
18. OKTOBER – An den Festtagen der Heiligen und an allen Feiertagen halte man es so, wie wir es für den Sonntag bestimmt haben. Nur Psalmen, Antiphonen und Lesungen sind eigens für die Festtage ausgewählt. Die oben angegebene Ordnung werde aber beibehalten.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
18. OKTOBER – In Clairvaux das Gedächtnis des seligen Mönches Guichardus. Der selige Robert de Brugis war ihm Lehrmeister auf dem rauhen und engen Weg ins Himmelreich. Unter seiner Führung gelangte er zu großer Vollkommenheit, die nicht nur Clairvaux, sondern den ganzen Cistercienserorden erleuchtete.
Ebenfalls zu Clairvaux die Übertragung der Gebeine der seligen Aleydis, der Mutter unseres hl. Vaters Bernhard.

In den Niederlanden im Kloster Afflighem die Erinnerung an ein wundersames Ereignis aus dem Leben unseres hl. Vaters Bernhard. Ein dort verehrtes Bildnis der Allheiligen Gottesmutter rief dem hl. Bernhard mit heller Stimme zu: Salve Bernarde. Viele Geistliche und eine Volksmenge waren Zeugen dieses Wunders. Es versteht sich, daß dieses Bild von da an in großer Verehrung gehalten wurde.

Das Kloster der Heiligen, die Bernhardsgründung Himmerod ist nicht mehr!
DIE CAUSA HIMMEROD
In den politischen Wirren nach dem 1. Weltkrieg wurden die deutschen Mönche des Cistercienserklosters Maria Stern ( O. Cist. s.o. ) in Bosnien 1919 vertrieben. Sie kamen zu ihrem Mutterkloster Mariawald. Der P. Immediat, Laurentius Wimmer, Abt von Mariawald war nun in die Pflicht genommen den vertriebenen Mitbrüdern aus dem Tochterkloster eine neue Heimat zu verschaffen. Als Geschäftsführer für diese schwere Aufgabe wurde P. Christopherus Elsen ausersehen. Als erstes mußte eine entsprechende Unterkunft beschafft werden. Es gab viele Möglichkeiten, schließlich kam man mit dem Reichsgrafen von Kesselstatt ins Geschäft, der die mittlerweile fast wertlose Immobilie Himmerod ( vermutlich zu seiner großen Freude ) an die Abtei Mariawald verkaufte. Von der ehemaligen Klosteranlage existierten rudimentäre Reste der Abteikirche: die Westfassade, die Giebelwand des südl. Querschiffes und Teile der Apsis. Das Klostergebäude war kaum mehr als Ruine zu bezeichnen. Einigermaßen gut erhalten war das Pfortengebäude mit der ehemaligen Fremdenkapelle. Dort nun begann unter großen Entbehrungen das regulare Leben unserer Vertriebenen. ( wird fortgesetzt )
KLEINES MENOLOGIUM DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
18. OKTOBER – Gedenken an den seligen Poppo. Um 1000 unternahm er eine Pilgerfahrt ins Heilige Land und besuchte die Gräber der Apostel in Rom. Danach trat er in Reims ins Kloster St-Thierry ein. 1008 begegnete er dort dem berühmten Abt und Klosterreformer Richard und folgte diesem in sein Kloster St-Vanne, wo er das Amt des Cellerars versah. Bald wurde er Abt in Beaulieu-en-Argonne. Kaiser Heinrich II. setzte ihn 1020 als Abt in Stablo - dem heutigen Stavelot in Belgien ein. 1024 wurde er Abt von St. Maximin in Trier.

LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - OKTOBER 
nach der Ordnung von 1963
18. - Rubr. - Fer. 4 – S. LUCAS, EVANGELIST. – MM. maj. – Mis. Gl. - or una – Cr. - Praef. de apostolis - Vesp. de fest. - sine Com. -

18. - rot – Mittwoch - Fer. IV - HL. LUKAS, EVANGELIST – MM. maj. - in missa: Gloria – 1 Oration - Credo - Präf. de apostolis - Vesper vom Fest - Sonntagspsalmen – keine Com. -
HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE.