Sonntag, 22. April 2018


CISTERTIUM MATER NOSTRA
Mit freundlicher Genehmigung der Schweizer Abtei Frauenthal O.Cist.

Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix. Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus nostris. Sed a periculis cunctis, libera nos semper. Virgo gloriosa et benedicta.

23. APRIL
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien ausgestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und Interessenten sind herzlich willkommen.
Friede allen! Frater Alberich

MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
23. APRIL – In Persien der Heimgang des heiligen Martyrers Georg. Wenn auch der Bericht seiner Passion unter die apokryphen Schriften gerechnet wird, gilt dennoch sein Martyrium als besonders herausragend und ehrenvoll. - Zu Valence in Frankreich das Leiden heiliger Martyrer: des Priesters Felix und der Diakone Fortunatus und Achilleus. Sie bekehrten den größten Teil dieser Stadt zum Glauben an Christus. Vom Heerführer Cornelius wurden sie in den Kerker geworfen und lange gegeißelt, die Schenkelknochen wurden ihnen zerschlagen, sie wurden gerädert und auf der Folter einem qualmenden Rauch ausgesetzt. Schließlich empfingen sie durch das Schwert ihre Vollendung. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS


65. Kapitel - Der Prior des Klosters

23. APRIL – Zu oft schon sind durch Einsetzung eines Priors schwere Streitigkeiten in den Klöstern entstanden. Vom bösen Geist des Stolzes aufgebläht, bilden sich manche ein, zweite Äbte zu sein; sie reißen die Herrschaft über andere an sich, sie schüren Ärger und Streit, sie stiften Zwietracht in ihren Gemeinschaften. Das geschieht vor allem dort, wo derselbe Bischof und die selben Äbte, die den Abt einsetzen, auch den Prior einsetzen. Wie verkehrt das ist, lässt sich leicht einsehen; denn schon vom Tage seiner Einsetzung an wird dem Prior Anlass zum Stolz gegeben. Seine Gedanken flüstern ihm nämlich ein, er sei der Autoritt seines Abtes entzogen, weil er von denselben eingesetzt sei wie der Abt. Daraus entstehen Neid, Streit, Verleumdung, Eifersucht, Zwietracht und Unordnung. Wenn Abt und Prior gegeneinander stehen, bringt diese Zwietracht ihre Seelen zwangsläufig in Gefahr, Und auch ihre Untergebenen laufen ins Verderben, wenn sie den Parteien schmeicheln. Die Hauptverantwortung für diesen gefährlichen Missstand trifft jene, die eine solche Unordnung verursacht haben. Daher halten wir es zur Wahrung des Friedens und der Liebe für angebracht, dass der Abt die Ämter in seinem Kloster nach eigenem Ermessen besetzt. Wenn möglich sollen Dekane alle Belange des Klosters nach den Weisungen des Abtes regeln, wie wir schon früher bestimmt haben. Sind mehrere beauftragt, kann ein einzelner nicht stolz werden. Erfordern es aber die örtlichen Verhältnisse oder äußert die Gemeinschaft begründet und mit Demut die Bitte und hält es der Abt für gut, wähle er mit dem Rat gottesfürchtiger Brüder einen aus und setze ihn selber als seinen Prior ein. Der Prior führe in Ehrfurcht aus, was ihm sein Abt aufträgt; er tue nichts gegen den Willen oder die Anordnung des Abtes. Denn je höher er über die anderen gestellt ist, um so sorgfältiger muss er die Weisungen der Regel beobachten. Stellt sich heraus, dass der Prior voller Fehler ist oder, vom Hochmut betört, sich Stolz überhebt oder nachweislich die heilige Regel verachtet, werde er bis zu viermal mit Worten zurechtgewiesen. Bessert er sich nicht, treffe ihn die von der Regel vorgesehene Strafe. Ändert er sich auch so nicht, werde er seines Amtes als Prior enthoben, und ein anderer, der geeignet ist, soll an seine Stelle treten. Ist er auch danach in der Gemeinschaft nicht ruhig und gehorsam, werde er sogar aus dem Kloster gestoßen. Doch bedenke der Abt, dass er über alle seine Entscheidungen vor Gott Rechenschaft ablegen muss, damit nicht die Flamme des Neids oder der Eifersucht seine Seele verzehrt.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
23. APRIL – Zu Igny der selige Mönch Gerhard de Orcimonte. Er war zuerst schwarzer Benediktiner und Abt von Florennes. Da er sich zur Observanz der Cistercienser hingezogen fühlte, erwirkte er vom Papst die Erlaubnis sein Amt niederlegen zu dürfen. Dann trat er in Igny ein und führte dort ein heiligmäßiges Leben.

In Clairvaux das Gedächtnis des seligen Robert I. von Brügge, unmittelbarer Nachfolger unseres hl. Vaters Bernhard. ( Nach dem Menologium von P. Adolf Dietrich S.O.Cist.)

KLEINES MENOLOGIUM
DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
23. APRIL – Der heilige Jón wurde 1106 erster Bischof von Holar. Er erbaute die Domkirche, gründete die Domschule und stiftete das erste Kloster von Island, das Kloster Thingeyri. Am 23. April 1121 empfing er in Holar auf Island die Krone der Unsterblichkeit.
LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - APRIL - nach der Ordnung von 1963
23. - Alb. - Fer. 2 - De ea – Laud. Com. S. GEORGIUS, MART. Lux perpetua...& B.M.V.- Mis. Dom. 3 p. Pasch. - Gl. - or. 2 de S. GEORGIO - praef. Pasch. ( in hoc potissimum ) - Vesp. de fer. – Com. B.M.V. Regina coeli…-
23. - weiß - Montag - Fer. II - de ea - ( Ferialtag ) - in Laudes: Com. des HL. GEORG Lux perpetua...& B.M.V.- in missa: Messe vom 3. SONNTAG nach OSTERN - Gloria – 2. Oration vom HL. GEORG - Präf. Pasch. ( in hoc potissimum ) - Vesp. vom Tag - Com. B.M.V.-
HINWEIS
Die Angaben zur jeweiligen Tagesmesse beziehen sich auf das Cisterciensermissale. Es ist in dankenswerter Weise von Enthusiasten aus dem Umfeld der Abtei Mariawald ( Cistercienser von der strengeren Observanz ) veröffenlicht worden. Die Übersetzungen ins Deutsche sind im vollen Gange. Hier wird man fündig:www.mariawalder-messbuch.de Etwas wunderlich ist die Bezeichnung MARIAWALDER MESSBUCH. Wir haben es aber hier ganz einfach mit dem MISSALE CISTERCIENSE zu tun, das bis zur liturgischen Revolution nach dem Vat.II von beiden Cistercienserobservanzen benutzt wurde.
Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
QUI TE PATRONAM CONFITENTUR
AEDIBUS, OFFICO, FERVORE
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Montag, 16. April 2018

Sonntag, 15. April 2018


CISTERTIUM MATER NOSTRA
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16. APRIL
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

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MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
16. APRIL – Zu Korinth der Heimgang der heiligen Martyrer Callistus und Carisius mit sieben anderen, sie wurden alle im Meer versenkt. -Zu Saragossa in Spanien der Heimgang achtzehn heiliger Martyrer. Sie hießen Quinctilianus, Cassianus, Matutini, Publius,* Urbanus, Martialis, Faustus, Successus, Felix, Januarius, Primitivus, Evotus, Caecilianus, Optatus, * Fronto, Lupercus, Apodemius et Julius. Sie wurden unter dem Statthalter Dacianus, gemeinsam mißhandelt und getötet. - In einem Kloster in Chartres das Fest der heiligen Jungfrau und Martyrin Honorata. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.

LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS


61. Kapitel - Die Aufnahme fremder Mönche


- Fortsetzung -

16. APRIL – Hat der Abt einen solchen Mönch als vorbildlich erkannt, darf er ihm einen etwas höheren Platz zuweisen. Kommt der Abt bei Priestern und Klerikern, wie schon gesagt wurde, zu einem ähnlichen Urteil, darf er nicht nur einen Mönch, sondern auch sie an einen höheren Platz stellen, als es ihrem Eintritt entspricht. Der Abt hüte sich aber, jemals einen Mönch aus einem anderen bekannten Kloster ohne Einwilligung oder Empfehlungsschreiben seines Abtes in sein Kloster aufzunehmen, steht doch geschrieben: "Was du nicht selbst erleiden willst, das tu auch keinem anderen an!"

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
16. APRIL – Gedenken an den seligen Guarin, Schüler des hl. Vaters Bernhard. Wurde Erzbischof von Bourges.

Gedächtnis des gottseligen Guillermus, Mönch von Clairvaux. Er wurde später Abt von S. Albinu. Sein seliges Hinscheiden war AD 1617.

Menologium Cisterciense oder kurtzbegrieffene Lebensverfassung....1731 im Original:
In Engelland der Seelige Silvanus, Abbt zu Rievaulx, welcher sowohl von Tugenden als Wissenschafften berühmet / seinen Untergebenen mit Tugenden vorgeleuchtet / und mit grossem Ruff der Heiligkeit dieses Zeitliche verlassen.

KLEINES MENOLOGIUM
DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
16. APRIL – Gedenken an den seligen Wilhelm, Mönch n Sizilien.
LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - APRIL - nach der Ordnung von 1963
16. - Alb. - Fer. 2 - De ea – Laud. Com. B.M.V.- Mis. Dom. 2 p. Pasch. - Gl. - or. una - praef. Pasch. ( in hoc potissimum ) - Vesp. de fer. – Com. S. ANICETI, PAPAE & MART. Filiae...& B.M.V. Regina coeli…-
16. - weiß – Montag - Fer. II - de ea - Ferialtag - in Laudes: Com. B.M.V.- in missa: Messe vom 2. SONNTAG nach OSTERN - Gloria - 1 Oration - Präf. Pasch. ( in hoc potissimum ) - Vesp. vom Tag – Com. des HL. ANICETUS, PAPA & MART. Filiae...& B.M.V. Regina coeli…-
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MARIA, SIDUS GEMMAQUE VIRGINUM,
CISTERCIENSES DIRIGE SUBDITOS,
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Samstag, 14. April 2018


CISTERTIUM MATER NOSTRA
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15. APRIL
KLOSTER HIMMELPFORT
B.M.V. de Coeli Porta S.O.Cist.

Unter dem Titel einer virtuellen Cella ( eine Cella ist die kleinste mögliche Klostereinheit ) soll das Andenken an ein demütiges Cistercienserkloster in der Mark Brandenburg aufleben. B.M.V. de Coeli Porta Himmelpfort ) war die letzte und kleinste Neugründung der Abtei Lehnin. ( https://de.wikipedia.org/wiki/Himmelpfort ) Spät gegründet, mit problematischen Ländereien ausgestattet, die sich teilweise in verschiedenen Herrschaftsbereichen befanden, hat diese kleine Schule des Herrendienstes wenig gute Zeiten erlebt. Schließlich ging sie in den Wirren der lutherischen Revolution unter.- Wenig ist übrig geblieben: ein ruinenhaftes Kirchenschiff, ein stark veränderter Ostchor, der heute der evangelischen Gemeinde Himmelpfort als Pfarrkirche dient und ein Brauereigebäude, das vor einigen Jahren abbrannte.- Die Beiträge in diesem Blog werden vorzüglich aus dem liturgischen Bereich der Cisterciensergewohnheiten bestehen. Möglicherweise kann es auch einmal Mitteilungen aus der übrigen benediktinischen Familie geben. Freunde des Cistercienserordens und Interessenten sind herzlich willkommen.
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MARTYROLOGIUM CISTERCIENSE
15. APRIL – In Persien die heiligen Blutzeugen Olympiades und Maximus. Sie wurden unter Kaiser Decius mit Knütteln und Bleigeißeln geschlagen. Schließlich schlug man ihnen mit den Knütteln auf den Kopf, bis sie ihr Geist verließ. - In Italien gleichen Tag die heiligen Blutzeugen Eutyches und Victorinus. Wegen des Bekenntnisses zu Christus mußten sie zuerst auf der Insel Ponza in der Verbannung leben. Unter dem Kaiser Nerva bekehrten sie viele zum Glauben, daher wurden sie unter mannigfachen Mißhandlungen getötet. - Ferner anderwärts eine große Anzahl anderer heiliger Martyrer und Bekenner, sowie heiliger Jungfrauen. R. Dank sei Gott.


LESUNG AUS DER REGEL UNSERES

HLST. VATERS BENEDIKTUS


61. Kapitel - Die Aufnahme fremder Mönche

15. APRIL – Es kann sein, dass ein fremder Mönch von weither kommt und als Gast im Kloster bleiben möchte. Wenn er mit der Lebensweise, die er dort antrifft, zufrieden ist und nicht etwa durch übertriebene Ansprüche Verwirrung ins Kloster bringt, sondern sich ohne Umstände mit dem, was er vorfindet, begnügt, nehme man ihn auf, und er bleibe, solange er will. Sollte er in Demut und Liebe eine begründete Kritik äußern oder auf etwas aufmerksam machen, so erwäge der Abt klug, ob ihn der Herr nicht gerade deshalb geschickt hat. Will er sich aber zur Beständigkeit verpflichten, weise man einen solchen Wunsch nicht zurück; man konnte ja seine Lebensführung kennenlernen, solange er Gast war. Erweist er sich aber in der Zeit seines Aufenthalts als anspruchsvoll und mit vielen Fehlern behaftet, muss man ihm nicht nur die Aufnahme in die klösterliche Gemeinschaft verweigern, sondern man sage ihm zu dem höflich, er solle gehen, damit nicht durch seinen beklagenswerten Zustand auch noch andere verdorben werden. Verdient er jedoch nicht, weggeschickt zu werden, nehme man ihn nicht erst auf seine eigene Bitte hin als Glied der Gemeinschaft auf, sondern lege ihm das Bleiben sogar nahe, damit andere von seinem Beispiel lernen. Wir dienen doch überall dem gleichen Herrn und kämpfen für den einen König.

MENOLOGIUM ( HEILIGENVERZEICHNIS )
DES HL. CISTERCIENSERORDENS
15. APRIL – Gedenken an den seligen Godwin. Zuerst Mönch bei den schwarzen Benediktinern in Anchin. Dann ging er zum hl. Bernhard nach Clairvaux.

Auf der Azoreninsel Faial der selige Martin. Mönch und später Abt in Horta. Schließlich Bischof von Sagunt.

KLEINES MENOLOGIUM
DER BENEDIKTINISCHEN FAMILIE
15. APRIL – Zu Ottobeuren der selige Abt Nidgar. Er wurde 815 Bischof von Füssen.
LITURGISCHER KALENDER O. Cist. - APRIL - nach der Ordnung von 1963
15. - Alb. - DOM. 2 post PASCHA - Mis. Gl. - or. una – Cr. - praef. Pasch. ( in hoc potissimum ) - Vesp. de Dom. – sine Com.-
15. - weiß - Sonntag - 2. SONNTAG nach OSTERN - in missa: Gloria - 1 Oration - Credo - Präf. Pasch. ( in hoc potissimum ) - Vesp. vom Sonntag - keine Com.-
HINWEIS
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Zu diesem Missale ist folgendes zu sagen: Schon im 17. Jahrhundert wurde offensichtlich, daß viele Priestermönche des Cistercienserordens den römischen Ritus ihrem eigenen cisterciensischen vorzogen. Obwohl noch das Konzil von Trient (1545-1563) die Eigenriten bestätigt hatte, konnten die Generalkapitel des 17. Jahrhunderts nur noch teilweise verhindern, daß das Missale Romanum auch in den Klöstern des Ordens gebraucht wurde. Die neu herausgegebenen Meßbücher ab 1657 waren im Grunde Ausgaben des Missale Romanum mit cisterciensischen Adaptationen.
Die Unterschiede sind aber gar nicht so klein, wie gerne behauptet wird. Es gibt Heiligenfeste mit Texten, die das Missale Romanum nicht kennt. Mitunter sind auch an Sonntagen des Kirchenjahres die Perikopen und Texte der Meßgesänge nicht identisch. Bei gemeinsamen Heiligenfesten sind mitunter einzelne Texte der Meßgesänge verschieden. Verschieden sind auch die Weiheriten der Kerzen an Lichtmeß, am Aschermittwoch und Palmsonntag. Die Karfreitagsliturgie hat stellenweise ihre eigene Form, sowie die Feier der Osternacht. Es ist also noch viel Eigengut im Cisterciensermeßbuch, so daß man mit Recht von einem MISSALE CISTERCIENSE sprechen kann und nicht nur von einem MISSALE ROMANUM CISTERCIENSE.

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